8 Tipps für pünktliches bezahlen

8 Tipps für pünktliches bezahlen

8 Tipps damit Deine Kunden ihre Rechnungen immer pünktlich bezahlen

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Wir alle kämpfen mit denselben Problemen!  Es gibt immer wieder Kunden, die unsere Rechnungen nicht pünktlich bezahlen! Wie kann ich sicherstellen, dass meine Kunden immer pünktlich bezahlen und mein Zahlungsfluss als auch meine Liquidität erhalten bleiben? Welche Möglichkeiten habe ich neben Zahlungszielen, Skonti und Abschlagszahlungen den Kunden zum Zahlen zu motivieren? Stichwort Mitarbeiter…

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1. Vorkasse – Der Pulsmesser für Zahlungswilligkeit Deiner Kunden!

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90% aller Handwerksunternehmer sträuben sich noch von den Kunden bereits vor Beginn des Projektes / Baustelle bereits eine Vorauszahlung bzw. erste Abschlagsrechnung zu verlangen. Dabei müssen sie doch auch wenn sie in den Baumarkt gehen bereits ihr Material bezahlen und nicht erst, wenn der neue Gartenteich, Garage oder Anbau fertig ist und steht.
Wenn Du das noch nicht mit Deinen Kunden machst, solltest DU schleunigst diese Methode einführen. Ich erkläre Dir wie!

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4 mögliche Beispiele für Lösungen:

1. Erkläre Deinen Kunden bereits in der Beratung, wie eine Zusammenarbeit mit Dir aussieht und warum Du mit Vorkasse arbeitest! Argumentiere mit dem Material, Du musst als in Vorleistung gehen. ( Hier kannst Du auch Deinen Kunden Bilder von der Ware schicken, die im Lager bereit steht – so fühlt sich der Kunde gut eingebunden und hat Vertrauen )
2. Erstelle einen Zahlungsplan für Deine Kunden! Du sorgst damit für Transparenz und Du und der Kunde habt eine Basis. Das wirkt professionell und hebt sich ab. Du wirst nach Leistung und Fortschritt bezahlt – so wie es in unserer Gesellschaft üblich ist.
3.  Sieh die Vorkasse als Chance, bereits im Vorfeld zu erfahren, ob es der richtige Kunde für Dich ist. Hat der Kunde kein Verständnis für die Vorkasse, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass er überhaupt oder pünktlich bezahlt.
4.  Mach den Kunden klar, dass Du die Vorkasse nicht für Leistungen haben möchtest. Nimm den Materialanteil, das kann jeder nachvollziehen, da er es aus dem Leben bereits kennt. Du minimierst Dein Risiko extrem!

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Das hat zwei wichtige Effekte:

1. Du minimierst Dein finanzielles Risiko bereits um 20 – 30%, da Du den Materialanteil bereits abgedeckt hast und bei Deinem Lieferanten nicht in Rückstand gerätst.
2. Du findest heraus ob es Dein Kunde ist oder nicht. Ist er nicht bereit in Vorleistung zu gehen, genau wie Du ( das Material ), dann hat er A) nicht verstanden dass Du der Experte bist und B) ist es sehr wahrscheinlich dass es auch mit der Bezahlung der Rechnung Probleme geben wird.

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2. Teilzahlungen

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Der Vorteil an Teilzahlungen ist, dass Du nie auf der Gesamtsumme sitzen bleibst, falls der Kunde am Ende nicht bezahlen will, kann oder es Differenzen gibt, die zu klären sind.
Da wir in einer Leistungsgesellschaft leben, kann eigentlich jeder Kunde nachvollziehen, dass er nach Fortschritt bezahlen muss.

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3 mögliche Beispiel für Lösungen:

1. Erstelle eine Zahlungsplan, den der Kunde auch im Angebot wiederfinden kann. So hast Du und der Kunde eine Basis, Anpassungen sind möglich und von Anfang an ist alles klar.
2. Erkläre bereits in Deiner Beratung dem Kunden warum Du nach Fortschritt abrechnest. Auch das der Kunde nie in Vorleistung geht, sondern immer nach Gesamtstand des Projektes.

3. Führe Zwischenabnahmen ein. So fühlt sich der Kunde eingebunden, Du kannst Dir abzeichnen lassen, dass der Kunden informiert und zufrieden ist und somit der Baustellenfortschritt abgerechnet werden kann!

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Das hat zwei ganz wichtige Effekte:

1. Du sicherst ab, dass Du bei einem Zahlungsausfall oder Differenzen am Ende, nicht auf der Gesamtsumme sitzen bleibst. Ein Restbetrag ist verkraftbar und kann im Streitfall auch mal länger auf sich warten lassen, im Gegensatz zu der Gesamtsumme!
2. Du kannst rechtzeitig die Reißleine ziehen. Merkst Du das es bereits bei der ersten oder zweiten Teilzahlung hakt, kannst Du rechtzeitig abbrechen und sitzt nicht auf der Gesamtleistung und dem Geld.

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3. Skonto – Das Belohnungsprinzip

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Eine starke Waffe: Skonto! Skonto ist ein Preisnachlass – meistens in Höhe von 3% bis 4% – den Du Deinen Kunden gewährst, wenn diese Deine Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen. Gerade bei höheren Beträgen macht sich das für Kunden durchaus bezahlt.

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2 mögliche Beispiele für Lösungen:

1. Kläre das Ganze bereits in der Beratung, damit der Kunde sich bereits im Vorfeld dazu Gedanken machen kann.
2. Gib ruhig das Beispiel aus der Wirtschaft, wenn Du schnell bezahlst, dann bekommt Du auch Skonto bei Deinen Lieferanten, diesen Bonus gibst Du gerne an Deine Kunden weiter.

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Das hat zwei ganz wichtige Effekte:

1. Gewährst du Skonto, schaffst du also einen sehr effektiven Anreiz für deine Kunden, (noch) schneller zu bezahlen.
2. Der Kunde hat das Gefühl, dass bei einer schnellen Bezahlung nicht nur Du davon profitierst, sondern er auch!
3. Für 3-4% Skonto musst Du Deinem Geld nicht hinterherlaufen, musst keine Angst vor den Zinsen Deiner Bank haben, weil Du bei langen Zahlungszielen ins Minus rutscht und hast Planungssicherheit, was Deine eigene Motivation hebt!

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4. Online Zahlungsmöglichkeiten geben

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Hier gilt: Biete deinen Kunden eine Auswahl an Zahlungsoptionen an und beschränke Dich nicht nur auf eine Möglichkeit. Denn je geringer der Aufwand zur Bezahlung deiner Rechnung ist, desto schneller landet das Geld auch auf deinem Bankkonto!

Wichtig für Dich: Lege den Fokus am besten auf direkte Online-Zahlungen wie PayPal. Denn Rechnungen mit der Option auf Online-Direktzahlung werden im Schnitt um 10% schneller bezahlt. Bingo!

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Ein Beispiel für Die Lösung:

  1. Je niedriger die Hürde zur Zahlung deiner Rechnung, desto schneller wird sie auch beglichen. Musst du eine Rechnung schreiben, solltest du darum unbedingt auch Online-Zahlungsoptionen wie PayPal anbieten. Deine Kunden klicken auf den “Jetzt bezahlen” Button – und können ihre Rechnung dann sofort online begleichen. (Lässt dich auch in PDF’s einarbeiten) Beliebte Zahlungsmöglichkeiten sind: Kreditkarte, auf Rechnung, Vorkasse, Lastschrift und PayPal.

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Das hat zwei wichtige Effekte:

1. Rechnungen mit der Option auf Online-Direktzahlung werden im Schnitt um 10% schneller bezahlt.
2. Je niedriger die Hürde zur Zahlung deiner Rechnung, desto schneller wird sie auch beglichen.

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5. Termintreue

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Basis für pünktliche Zahlungen ist das Vertrauen zwischen Handwerker und Auftraggeber! Du solltest stets versuchen termintreu zu sein, das heißt sowohl mit dem Beginn der Baustelle, als auch später mit dem Baufortschritt. Für beides gilt, kommt etwas dazwischen, ändert sich der Zeitplan oder wirst Du später fertig, dann gib dem Kunden rechtzeitig Bescheid. Diese Dinge passieren selten von heute auf morgen. Informiere Deinen Kunden rechtzeitig und er hat Vertrauen in Deine planerischen Fähigkeiten und versteht auch, falls es Verzögerungen gibt!

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Ein Beispiel für Die Lösung:

  1.  Benutz einen Bauzeitenplaner. Verschaffe Dir eine Übersicht über all Deine aktuellen und kommende Projekte und stell sicher, dass Du keine falschen Termine nennst und schnell sehen kannst, welche Projekte sich verzögern etc., um reagieren und informieren zu können.
    Bauzeitenplaner sind kein Hexenwerk, sondern sind in der Regel sowas wie ein großer Kalender, in dem Du sofort Überblick bekommst und ggf. deine Ressourcen und Projekte verschieben kannst, um Planungssicherheit zu haben.

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Das hat zwei wichtige Effekte:

1. Wenn Du eine echte Übersicht hast, bist Du jederzeit aussagekräftig gegenüber Deiner Kunden, kannst schnell reagieren, planen und ggf. Deine Kunden informieren, damit die Vertrauensbasis bestehen bleibt.
2. Hat der Kunden verlässliche Auskünfte und du bestätigst diese, dann hast Du die nötige Vertrauensbasis für eine pünktliche Zahlung.

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6. Die richtige Begrüßung

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Ja ich gebe zu, auch hier geht es wieder um Vertrauen aufbauen. Aber mit der speziellen Ausrichtung, den Expertenstatus zu untermauern und dem Kunden das nötige Gefühl zu geben, dass von der ersten Minute sein Geld gut angelegt ist und er erst gar nicht auf die Idee kommt, mit der Bezahlung zu hadern oder zu warten.

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Ein Beispiel für Die Lösung:

1. Wie klingt das für Dich: „Guten Morgen, wo müssen wir hin?“ ODER „Guten Morgen mein Name ist XY, hier ist meine Karte, ich bin Ihr Hauptansprechpartner für unser gemeinsames Projekt. Sie können mich jeder Zeit erreichen, ich werde mich um alles kümmern. Ich bin bereits durch meine Baustellenmappe bereits bestens informiert und wir werden nach einer kurzen internen Abstimmung mit A & B beginnen.“

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Das hat zwei wichtige Effekte:

1. Für den gesamten Baustellenverlauf, wird der Kunde sich sicher und gut aufgehoben fühlen – das schafft Vertrauen.
2. Das Vertrauen und die Expertenpositionierung verschaffen eine unterbewusste Autorität, die Zahlungsausfälle nahezu ausschließt.

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7. Saubere Baustellen

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Oft unterschätzt wird der Faktor Sauberkeit. Immerhin bewegen wir uns nicht selten in privaten Haushalten, unsere Kunden lassen uns quasi in ihre „heiligen Hallen“ und erwarten dabei auch Respekt nicht nur in ihrer Privatsphäre, sondern auch im Umgang mit ihren Räumlichkeiten. Ähnliches gilt natürlich auf für den Objektbereich bzw. öffentliche Projekte, auch hier gibt es jemanden der sich ähnlich wie bei einer Privatimmobilie als Eigentümer oder Verantwortlicher betrachtet.

Stell Dir vor, der Eigentümer oder Verwalter geht abends über die Baustelle, den zu renovierenden Raum etc. und sieht ein Chaos bzw. extrem unsaubere Arbeitsbereiche. Das Vertrauen schwindet sofort, was die Qualität angeht. Und schon macht sich im Hinterkopf des Kunden wieder etwas bemerkbar, was am Ende dazu führen kann, dass Du mit Zahlungsmoral oder Differenzen konfrontiert wirst.

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Ein Beispiel für Die Lösung:

1. Hier ist natürlich keine Raketenwissenschaft als Lösung zu erwarten. Sorge dafür, dass Dein Team die Baustelle immer IMMER sauber verlässt. Mach ihnen eine Checkliste an was sie alles denken müssen, damit nichts vergessen wird und schließe aus, dass Deine Kunde eine unsaubere Baustelle vorfinden!

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Das hat zwei wichtige Effekte:

1. Wenn Du Dein Team zur Ordnung und Sauberkeit bringst, kannst Du davon ausgehen, dass auch Ihre Arbeit an Sauberkeit und Qualität gewinnt und sie werden weniger Zeit mit suchen verbringen, weil durch die Sauberkeit auch Ordnung auf den Baustellen garantiert ist.
2. Du unterstreichst mit der Sauberkeit Deine professionelle Arbeit, Deinen Expertenstatus und untermauerst noch mal das Vertrauen zum Kunden, was Du bereits im Vorfeld aufgebaut hast.

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8. Baustellenvorbereitung

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Diese Situation kennt eigentlich jeder… Montag-Morgen, eine neue Baustelle, das Auto wird beladen und auf der Baustelle angekommen fällt auf, wir haben etwas vergessen. Das sind manchmal die banalsten Sachen wie Lampen, Leitern, die richtigen Pinsel etc. – also heißt noch mal ab ins Lager, zum Lieferanten oder wenn es richtig teuer werden soll, dann fährt der Chef los und bringt das Zeug auf die Baustelle.
Also Wartezeit auf der Baustelle und Deine Zeit als Unternehmer ist natürlich noch wertvoller! Das Gleiche gilt natürlich auch für Dein Team. Muss das nochmal los, dann stockt die Baustelle und der Kunde wundert sich, warum es nicht vorangeht und sofort schwindet das Vertrauen in den Handwerksbetrieb.

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Ein Beispiel für Die Lösung:

1. Arbeite mit Checklisten! Kleiner Aufwand – großer Nutzen. Führ Checklisten für die Baustellenvorbereitung ein, wie Du es beispielsweise vom Einkaufen kennst. Oder frag Dich mal warum ein Flugzeugkapitän, egal wie oft er schon geflogen ist, vor jedem neuen Start seine Checkliste durchgeht. In 5 Minuten hat Dein Team all sein Material und Werkzeug nach Checkliste eingeladen und Du schließt den menschlichen Faktor aus! 5 Minuten, die verhindern, dass Dein Team oder Du Leerfahrten, unproduktive Zeiten oder langsames Vorbereiten der Baustelle verhindern.

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Das hat drei wichtige Effekte:

1. Der Kunde sieht wie organsiert und zielstrebig Dein Team das Projekt angeht und durchführt. Ein riesiger Faktor für das Vertrauen und die nötige Zahlungsmoral beim Kunden.
2. Dein Team ist nicht mehr genervt, dass es noch mal los muss, weil etwas vergessen wurde, der Kunde hat von Anfang an Vertrauen weil Dein Team nicht noch mal los muss oder zu spät kommt und Du kannst Dich mehr auf Deine Kernaufgaben als Unternehmer konzentrieren.

3. Hast Du Dir mal ausgerechnet, was die Leerfahrten kosten ( ohne das zusätzliche Material ) ? Im Durchschnitt hat ein Handwerksunternehmen zwei Mal pro diese Situation, dass etwas vergessen wurde. Fährt Dein Team oder Du zwei Mal pro Woche noch mal ins Lager oder zum Lieferanten, sind schnell 4 Stunden zusammen gekommen. Das sind jede Woche 160 € ! Und aufs Jahr gesehen, gehen Dir unbewusst 8.320,- EURO durch die Lappen! Und das nur, weil keine Checkliste wie beim Einkaufen vorhanden ist!

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Wenn Du Beratungsbedarf zum Thema  hast, dann nimm Kontakt zu mir auf.

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Dein Christoph

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