Familienfreundlichkeit im Handwerk

Familienfreundlichkeit im Handwerk

Familienfreundlichkeit im Handwerk – Chance gegen den Fachkräftemangel

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Das Handwerk ist wie kaum ein anderer Wirtschaftsbereich von Familienunternehmen und Familientraditionen geprägt. Familienfreundlichkeit ist hier etwas Selbstverständliches. Über 75% aller Betriebe sind Familienbetriebe, die von einem Ehepaar geleitet werden. Oft werden auch die eigenen Kinder dort ausgebildet, beschäftigt und auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet.

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Bei der Suche nach passenden Lösungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben kleine Unternehmen im Handwerk oft ein Vorteil. In den Betrieben mit durchschnittlich fünf bis sechs Beschäftigten weiß der eine, wie es dem anderen geht. Probleme werden schnell und praktisch gelöst. Oft sind es die kleinen Lösungen, die große Wirkung erzielen.

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Familienfreundlichkeit im Handwerk - Chance gegen den Fachkräftemangel

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Hier ein kleiner Überblick, welche Möglichkeiten Handwerksunternehmen haben, ihre Arbeitsorganisation stärker auf die Interessen der Familien ihrer Beschäftigten abzustimmen.

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[icon]brook-icon-clock[/icon] FLEXIBLE ARBEITSZEITEN

Flexible und verlässliche Arbeitszeitmodelle sind ein entscheidender Faktor, um die Bedürfnisse von Beschäftigten als Eltern und als Pflegende mit den betrieblichen Belangen in Einklang zu bringen. Das Handwerk bei den Arbeitszeitregelungen nicht verstecken muss – In knapp 70 Prozent aller Handwerksbetriebe gibt es Angebote für eine Teilzeitbeschäftigung.
Insgesamt gibt es in jedem dritten Handwerksbetrieb flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten bzw. Gleitzeitmodelle.

Familienfreundlichkeit im Handwerk - Chance gegen den Fachkräftemangel

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[icon]brook-icon-house[/icon] ANDERE ARBEITSPLÄTZE

Homeoffice wird zunehmend in Tätigkeitsbereichen wie der Buchhaltung und Verwaltung angeboten. Eine solche Flexibilisierung des Arbeitsortes wird durch die Digitalisierung gefördert. So können heute Baustellen elektronisch überwacht, Abläufe über Smartphones erfasst und koordiniert werden. Allerdings ist in vielen Gewerken weiterhin Präsenz vor Ort bei Kunden, auf Baustellen oder im Geschäft notwendig. Auch wichtig ist es, die Umstände bzw. den Rahmen des Homeoffices abzustecken. Hintergrund ist die nicht einfache Trennung von Arbeit und Privatleben in den eigenen 4 Wänden. Hier gilt es einfach Zahlen, Größen und Ziele zu definieren, die die Leistungsfähigkeit messbar machen. Wann und wie diese erreicht werden ist Vertrauenssache, aber werden diese nicht erreicht, muss man das Szenario Homeoffice zumindest hinterfragen.

Familienfreundlichkeit im Handwerk - Chance gegen den Fachkräftemangel

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[icon]brook-icon-graduation[/icon] AUSBILDUNG IN TEILZEIT

Zur Familienfreundlichkeit gehört auch, dass Handwerkskammern die Ausbildung in Teilzeit fördern. Junge Väter und Mütter, denen eine Vollzeitausbildung wegen familiärer Anforderungen nicht möglich ist, haben so die Chance, auch ohne Verlängerung der Ausbildungsdauer einen qualifizierten Berufsabschluss zu erlangen.

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[icon]brook-icon-users[/icon] FAMILIE, PFLEGE UND BERUF

Angesichts einer steigenden Zahl von Pflegebedürftigen wird es auch im Handwerk für viele Beschäftigte immer bedeutsamer, den Spagat zwischen Familie, Pflege und Beruf zu meistern. Immer mehr Handwerksbetriebe unterstützen ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dabei, z. B. durch flexible Arbeitszeiten sowie die Vermittlung von Informationen und Ansprechpartnern zur Pflege. Der Wiedereinstieg nach der Pflegezeit kann unterstützt werden durch Kontakthalten, Weiterbildungen und Rückkehrgespräche. Solche praxisnahen Lösungen binden motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, stärken Familien und sind gelebte gesellschaftliche Verantwortung von Arbeitgebern.
Kleine Handwerksbetriebe unterstützen ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Kinderbetreuung, auch wenn sie in der Regel keine eigene Kinderbetreuungseinrichtung bereithalten können. Dafür verfügen sie durch die gute Einbindung in ihr lokales Umfeld über gute Kontakte zu Tagesmüttern und Kitas oder schaffen zusammen mit anderen Betrieben Verbundlösungen. Bei größeren Betrieben mit erhöhtem Betreuungsbedarf kann es sinnvoll sein, Belegrechte in einer Betreuungseinrichtung zu erwerben.

[icon]brook-icon-point-right[/icon] Zusatztipp Kinderbetreuungszuschuss: Der finanzielle Zuschuss wird zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlt und entlastet bei den Betreuungskosten für nicht schulpflichtige Kinder. Er gilt z. B. für die Tagespflege außerhalb des elterlichen Haushaltes oder für den Besuch einer Kindertagesstätte. Es handelt sich um eine steuer- und sozialversicherungsfreie Arbeitgeberleistung. Die Höhe kann der Arbeitgeber selbst festlegen. Beschäftigte müssen dem Arbeitgeber einen Nachweis über die Betreuungs- und Unterbringungskosten geben. Der Arbeitgeber muss die Nachweise im Original als Belege zum Lohnkonto aufbewahren. Arbeitgeber können auch die Betreuung schulpflichtiger Kinder finanziell unterstützen. In diesem Fall ist der Zuschuss steuer- und sozialversicherungspflichtig. Der Arbeitgeber kann den Zuschuss aber in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzen, ebenso die Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge. Die Regelungen finden sich in § 3 Nr. 33 EStG.

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[icon]brook-icon-accessibility[/icon] GESUNDHEITSFÖRDERUNG

Zur Work-Life-Balance gehört auch, dass durch Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten möglichst lange erhalten wird. Denn auch künftig wird es im Handwerk Tätigkeitsfelder geben, in denen Menschen nur selten ein ganzes Erwerbsleben verbringen können, da physische und/oder psychische Anforderungen zum Teil sehr hoch sind, wie z. B. beim vielzitierten Dachdecker. Die Palette der freiwilligen Maßnahmen in Handwerksbetrieben ist breit. Sie reicht von Bewegungs-, Entspannungs- und Ernährungsangeboten bis hin zur Erstellung von Gesundheitsberichten und Seminaren zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung.

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Dein Christoph

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