Impuls-Coaching – Vom Handwerker für Handwerker

Mein Name ist Christoph Baum, Malermeister und Inhaber des Familienbetriebes Malermeister-Baum / Stilprojekt GmbH, Handwerkscoach, Experte für Digitalisierung, Mitglied des inneren Kreises für Innovation im Handwerk und Entwickler des Baustellensystems Novus.

 

 “Ich habe mir das Ziel gesetzt im Handwerk etwas zu bewegen

 

 

⇒MEINE GESCHICHTE⇐

 

Seit ich denken kann, ist das Handwerk Teil meiner Familie oder meine Familie Teil des Handwerkes. Schon als kleiner Junge war ich mit auf den Baustellen, entwickelte meine Bindung zum Thema einzigartige Wände und konnte die Leidenschaft meines Vaters fürs das Malerhandwerk sehr schnell nachempfinden. Meine Ausbildung zum Maler machte ich ganz klassisch im familiären Unternehmen und 2010 schließlich dann auch meinen Meister.

Nachdem ich zwei Jahre später den väterlichen Betrieb übernommen hatte,  hat es nicht lange gedauert bis auch ich mit den üblichen Problemen eines Handwerkunternehmers zu kämpfen hatte: Zahlungsausfälle, unmotivierte Mitarbeiter, chaotische Baustellen und unzufriedene Kunden.

Als als ich dann 2014 kurz vor der Pleite stand,  Zahlungsausfälle von über 40.000 € wegstecken musste und in nur 3 Monaten insgesamt 3 Mitarbeiter kündigten,  stand ich vor einer der schwersten Entscheidungen in meinem Leben. >Weitermachen oder alles hinschmeißen.<

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Zu dieser Zeit lernte ich meinen ersten Coach kennen. Durch seine Hilfe hatte ich es geschafft mich neu zu motivieren und meine Situation nicht als Problem zu betrachten,  sondern als eine Chance!  – Aus all meinen Fehlern zu lernen, die mich in diese Situation gebracht hatten. Ich weis noch wie er zu mir sagte: “Christoph steh wieder auf und mach es besser!”.

Mein Entschluss stand fest ICH WERDE NICHT AUFGEBEN!!!

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Ich schloss mich dann 3 Tage lang in meinem Büro ein und habe meine komplette Buchhaltung auseinander genommen, um herauszufinden wo die Fehler liegen, die mich in diese Situation gebracht hatten. Langsam begriff ich, dass die meiste Fehler durch mich entstanden waren, weil ich falsche Angebote kalkuliert habe, vergessen habe Material zu bestellen, die Baustellen schlecht vorbereitet waren und ich teilweise sogar vergessen hatte, Baustellen abzurechnen.

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Das Problem war, dass ich gar nicht wusste wo ich anfangen sollte. Ich habe dann mit meinem Coach, all meine Aufgaben die ich so über den Tag verteilt erledigen musste, aufgelistet. Die Liste hatte nach einiger Zeit schon 20 Punkte und mein Coach sagte zu mir, ob ich denn schon mal versucht hätte mit 20 Bällen gleichzeitig zu jonglieren?

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Es war für mich ein riesen “Aha Effekt”, dass ich irgendwie alles gemacht habe, aber >durch die vielen Aufgaben gleichzeitig< – nichts richtig! Wir haben dann alles in einen 6 Punkte – Masterplan verpackt:

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1. Optimierung meiner eigenen Leistungsfähigkeit und meines Zeit Management

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…..Was mache ich wann und wie lange brauche ich dafür?

…..Wann beginnt mein Arbeitstag und wie bereite Ich mich optimal darauf vor?

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Bis zu diesem Zeitpunkt sah mein Tagesablauf so aus: dass ich morgens 6.30 Uhr in die Firma gefahren bin, habe dann Materialbestellungen entgegengenommen, die tägliche Baustelleneinteilung mit meinem Team besprochen und Ihnen auch gesagt was sie für Material benötigen und wo sie hinfahren sollen. Als kurz nach 7 Uhr alle vom Hof gefahren waren, konnte ich kurz durchatmen, aber wirklich nur kurz, denn dann klingelte schon mein Telefon , weil meinem Team noch dieses oder jenes an Material fehlt und war Ansprechpartner für alle und alles. Ich bin dann zum Lieferanten gefahren und habe das fehlende Material auf die Baustellen gebracht, bin zwischendurch noch schnell zum Kunden gefahren und bevor ich mich versah war der Tag rum!  Meine Büroarbeit musste ich auf den Abend und teilweise auch auf die Nacht verschieben.

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Für mich stand fest , dass meine Eigenorganisation das Erste ist, was ich grundlegend ändern musste. Nach einem 4h Team Meeting mit meinem Team, in dem ich meine Mitarbeiter grundlegend fragte: .“Was braucht Ihr von mir, um euch besser auf den Baustellen zurecht zu finden?”   Ich war überrascht, wie offen und ehrlich mein Team zu mir war…  Die Punkte waren ganz klar:   A) schlecht vorbereitete Baustellen, B) fehlendenes Material, C) zu viele Baustellen auf einmal und D) unzufriedene Kunden. Ich war  erstaunt, wie offen mein Team war und was sie für gute Lösungsansätze hatten , daran grundlegend gemeinsam etwas zu ändern.

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Heute beginnt mein Tag um acht Uhr und nicht im Lager, sondern in meinem Büro! Ich nehme mir dann 30 min Zeit, um meinen Tag zu planen und bereite mich auf Kunden Termine vor. Das hat den riesen Vorteil, dass ich stressfrei in den Tag  starten kann. Einen Großteil der Büroarbeit übernimmt mittlerweile meine Frau, was zusätzlich eine riesen Erleichterung ist und eine meiner ersten Änderungen in der Aufgabenaufteilung bedeutete. Zentrales Element eines erfolgreiches Handwerksunternehmens oder Unternehmers ist das Delegieren, doch dazu später mehr.
Natürlich ging das alles nicht von ganz allein. Um da hin zu kommen brauchte ich mein Team und ein System, was alle anderen 5 Schritte optimiert bzw. delegiert.

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2. Lager und Materialbeschaffung optimieren

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Das habe ich geschafft indem ich jedes Projekt in Teilleistungen zerlege,  diese dann in einzelne Bestelllisten schreibe und diese meinem Baustellenleiter an die Hand gebe. Der braucht dann nur noch das Material beim Lieferanten bestellen, was dann gleich auf die Baustelle geliefert wird. Jetzt blieb für mich bloß noch die Frage, wie vermeide ich Leerfahrten? Vergessen ist ja bekanntlich menschlich. Die Lösung kam aus einer anderen Industrie – und zwar das Arbeiten mit  Material-Checklisten: “Stell dir mal vor deine Frau schickt dich zum Einkaufen. Ich wette du würdest die Hälfte vergessen, wenn sie dir keinen Einkaufszettel mitgibt. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr sehr groß, dass Du nicht an alles denkst und genau nach diesem Prinzip haben wir die Material-Checklisten entwickelt!  Wie einen Einkaufzettel fürs Lager. Natürlich solltet ihr eine gewisse Grundordnung in eurem Lage haben, bei uns sind ca. 80 Stamm-Artikel eingelagert, worum sich mittlerweile ein Mitarbeiter von mir kümmert. ( delegiert….)

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3. Punkt ist die Baustellenvorbereitung

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Wie schaffe ich es meinen Mitarbeiten mehr Vorstellungskraft zu geben? Und da ist mir ein Spruch aus mein Kindheit eingefallen.. Bilder sagen mehr als 1000 Worte.. Ich lege also für jedes Projekt eine Bilderdokumentation an, so sehen meine Mitarbeiter das Projekt und dir Räumlichkeiten, bevor sie überhaupt zum ersten mal da gewesen sind. Die Bilderdokumentation sowie die Tagesziele, Baustellenübergabe, Arbeitsauftrag mit Zeitvorgabe Materialbestellliste und die Werkzeug-Checklisten verpacke ich nun in eine Baustellen Mappe, die ich dem Baustellenleiter der das Projekt betreut 3-5 Tage vor Baustellenbeginn übergebe, um genug Zeit zu haben vorab Fragen zu besprechen und Material zu bestellen. Das schöne an der Sache ist, ab dem Moment bin ich “raus” , keine nervigen Anrufe mehr, alles läuft jetzt von allein – für mich schwer vorstellbar , aber mein Team hatte in nur einer Woche das neue System komplett umgesetzt, weil sie wirklich wie gefordert alles hatten, um eine Baustelle selbständig durchzuführen. ( und ich habe wieder delegiert…)

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4. Punkt Baustellenablauf

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Durch die Baustellenmappe aus Punkt 3 , hat der Baustellenleiter einen Leitfaden an der Hand, auf den er zurückgreifen kann, wenn es vielleicht doch mal etwas chaotisch läuft bzw. er jeden Tag strukturiert auf der Baustelle planen und dokumentieren kann. Darin enthalten ist ein absoluter Turbo – Die Tagesziele ..stell Dir vor du willst in den Urlaub fahren und du fährst nachts, weil da einfach weniger Verkehr ist, was siehst du? Das Ziel? Nein du siehst immer nur die ersten 50 m, so weit wie deine Scheinwerfer leuchten…. und genauso ist es mit Projekten. Kein Mensch kann eine Projektzeit von 200 Stunden oder mehr überblicken, aber wenn ich mir jeden Tag ein Ziel setze, dann will ich das auch erreichen und wenn ich es geschafft haben, dann geh ich mit einem Lächeln nachhause und komm am nächsten Tag auch mit einem Lächeln wieder. Das fördert nicht nur die Motivation, sondern auch, dass jeder Mitarbeiter seine eigene Leistung besser einschätzen kann. Mittlerweile können mir meine Mitarbeiter mehrere Tage im Voraus sagen,  wann sie die Baustelle abschließen werden. Das hat den riesen Vorteil, dass ich mich rechtzeitig um die Anschlussbaustellen kümmern kann.

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5. Die Baustellen-Abnahme

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Muss ich als Chef immer die Abnahme machen oder kann das auch der Baustellenleiter? Mit dieser Frage habe ich mich eine ganze Weile beschäftigt. Ich sprach während einer unserer Baustellenübergaben mit meinem Baustellenleiter, ob er sich das zutrauen würde? Mit einer Checkliste würde er sich das durchaus zutrauen.  Die Reaktion – Erstes Projekt mit dem Zusatz der Abnahmen – und schon von Beginn an übernahm er die volle Verantwortung für sich und alle Mitarbeiter und das Projekt wurde ein voller Erfolg. So schaffe ich es, dass sich meine Mitarbeiter selber für ihre Arbeit belohnen, in dem sie sich das Lob des Kunden abholen und gleichzeitig stelle ich sicher, dass sie Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und nicht wie früher, ich zum Kunden muss, wenn etwas schief läuft. ( und wieder delegiert… )

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6. Die Projektauswertung

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Ich habe es früher wirklich gehasst… mich durch alle Stundenzettel und Lieferscheine zu wühlen, um am Ende doch etwas zu übersehen. Das Problem haben wir mit unserem Projektauswertungsblatt gelöst, in dem der Baustellenleiter täglich alle Stunden und das verbrauchte Material einträgt. Ich brauche dann nur noch die Materialpreise einsetzen und fertig – Projektauswertung in Turbo-Geschwindigkeit.  Und noch ein Vorteil:  Ich kann als Chef jeder Zeit den Baustellenvorschritt abfragen, so das mein Zahlungsfluss mit Hilfe der Abschlagsrechunngen immer schön konstant bleibt. ( delegiert… )

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Diese ganzen Aktionen, die Übertragung von Verantwortung, die gewonnene Zeit und den deutlich höheren Gewinn, habe ich in meine Entwicklung gesteckt – da ich mich als Erfolgsschlüssel für mein Handwerksunternehmen begreife. Mittlerweile gebe ich selber Coachings, gehöre als Berater von Lieferanten zu inneren Kreis der Entwicklung, bin als Keynotespeaker gefragt, Coach für das Thema Digitaliserung im Handwerk und regelmäßig zu Gast im inneren Kreis für Innovationen im Handwerk. “Ich habe mich entschlossen – in das Handwerksuniversum eine Delle zu schlagen” – “Dem Handwerk etwas zurück zu geben” & “Dabei zu helfen Das Handwerk in das 21. Jahrhundert zu bringen”.

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Wenn Du auch Handwerksunternehmer bist, wenn Du auch den nächsten Schritt gehen willst, raus aus dem Hamsterrad und der Vergleichbarkeit möchtest – Dann melde Dich bei mir! In kostenlosen Beratungsgesprächen gehen wir 1:1 Deine Situation durch, erarbeiten zusammen einen Plan der auf Dich zugeschnitten ist und wenn wir uns verstehen und die Zusammenarbeit passt, dann können wir auch überlegen langfristig zusammen zu arbeiten!

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Dein Christoph

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